Die Ästhetik der Stahlfederproduktion
Es riecht nach Stahl in der Egli Federnfabrik. Hier werden tausende Metallfedern produziert. Wir haben die verschiedenen Schritte mit der Kamera dokumentiert.
Auftraggeber
Egli Federnfabrik AG, Volketswil
Fotos für die gesamte Corporate Communication.
Hochzeits-Fotografie
Wir halten Euren schönsten Tag mit Bildern fest – in Farbe und auf Wunsch auch in schwarzweiss (oder beides ;-).
In Farbe oder schwarzweiss …
Wir fotografieren an Eurem schönsten Tag und halten die unvergesslichen Momente fest. Dabei geht es uns vor allem darum, die Atmosphäre des Tages mit vielen spontanen Bildern einzufangen – in Farbe und auf Wunsch auch in Schwarzweiss.
Das Auge isst mit
Meisterhafte Kreationen des Munotblick-Teams ins rechte Licht gerückt …
Auftraggeber
Restaurant Munotblick, Feuerthalen
In den zehn Jahren seit der Übernahme des Restaurants Munotblick durch Daniel Riedener hat er die Location enorm entwickelt. Heute bereiten er und sein Team in einer der kleinsten Küchen der Region einige der grossartigsten Gerichte im Raum Schaffhausen zu. Dani und Jeeva kochen zusammen mit den beiden Azubis Veronika und Orlando wie die Weltmeister. Indja, Corinne und Fina sorgen dafür, dass sich die Gäste am Tisch wohlfühlen.
Es war für mich eine grosse Ehre, fünfzehn zubereitete Teller von Daniel, Veronika und Orlando zu fotografieren und das Team abzulichten. Die Portraits werden immer in Schwarzweiss realisiert. Mit diesem Wunsch sind sie bei mir auf offene Ohren gestossen.
«Bisch sicher?» - «Jep, es chunnt guet.» ;-).
Leica – ein Blick hinter die Kulissen
Leica hat uns einen Blick hinter die Kulissen gewährt: Einige Fotos aus der Produktion der legendären Kamera mit dem roten Punkt
Auftraggeber
freie Arbeit im Zusammenhang mit einem Artikel für fotointern.ch
Letzten Herbst hatte ich die einmalige Gelegenheit, eine Fotoreportage über die Fertigung von Leica Kameras und Objektiven zu realisieren. Daraus entstanden ist nebst der Bildserie auch einen Artikel, den Du in unserem Blog lesen kannst.
Ana
Wenn eine Schauspielerin vor der Foto-Kamera steht …
Auftraggeberin
Ana Xandry, Zürich
Das Fotoshooting mit Schauspielerin Ana Xandry hat richtig Spass gemacht. Ana benötigt Stills für ihre Mappe, und – so hat sie mir anvertraut – es sei ein grosser Unterschied, ob man vor einer Film- oder Fotokamera stehe. Für die Mappe müssen die Fotos sowohl vom Hintergrund wie auch von der Kleidung sehr reduziert sein, damit die Persönlichkeit der Schauspielerin / des Schauspielers voll zur Geltung kommt.
Angelique
Fotoshooting mit der Co-Gründerin von Turns Faserkreislauf
Auftraggeberin
Angelique Thummerer, Nürnberg
Aus Spass an der Freude hat sich die Co-Gründerin von Turns Faserkreislauf bei einem Treffen für ein spontanes Shooting bereit erklärt. Bewusst haben wir zum schwarzen Hintergrund ein schwarzes Kleid gewählt, um den Fokus ganz auf das Gesicht zu legen. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie selbst kleine Nuancen im Gesichtsausdruck die Bildwirkung stark beeinflussen. Und wieder einmal stellt sich die altbekannte Frage bei Portraits: Farbe oder Schwarzweiss?
Farbe
Schwarzweiss
Handwerk im Rebberg
Handwerk fasziniert mich. Und Wein auch. Deshalb war es eine grosse Freude und Ehre, die Weinlese von WeinSTAMM Thayngen fotografisch festzuhalten.
Auftraggeber
WeinSTAMM, Thayngen
Das Thema «Handwerk» fasziniert mich, und ich trinke auch gerne einen guten Tropfen. Die Weine aus der Region Schaffhausen sind weitherum für ihre hohe Qualität bekannt. Deshalb freut es mich, dass wir mit und für Winzer aus dem Kanton Schaffhausen arbeiten und ihre Arbeit dokumentieren dürfen. Dieses Jahr durften wir die Weinlese von WeinSTAMM fotografisch festhalten. Herzlichen Dank für den Auftrag. Und by the way: Schaffhauser Wein ist ein tolles Geschenk. Die Flaschen von WeinSTAMM weisen Zahlen auf: Je höher die Zahl, desto schwerer der Wein. Mit diesen Zahlen lassen sich schöne Geschenkboxen mit dem Jahrgang der/des Beschenkten zusammenstellen. Mehr Infos im Onlineshop von WeinSTAMM.
Betriebsreportage Federtechnik Kaltbrunn
Corporate Fotos, bei denen ich die Ästhetik im Produktionsprozess festgehalten habe
Auftraggeber
Federtechnik Kaltbrunn AG
Fotos für die gesamte Corporate Communication.
Plov
Die Kunst, das usbekische Nationalgericht zu kochen, ist den Plov-Meistern vorbehalten. Und ich hatte die Ehre, eine Gruppe von ihnen mit der Kamera zu begleiten.
Auftraggeber
Freie Arbeit im Rahmen meines Magnum-Fotokurses in Bukhara, Usbekistan
Auch ich drücke zwischendurch mal wieder die Schulbank. Denn – alte Weisheit: Man hat nie ausgelernt. Und so nehme ich in Usbekistan n einem Fotokurs der renommierten Fotoagentur Magnum teil, um zu schauen, was ich von den Besten noch lernen kann. Ich sitze im «Schulzimmer» (ein Raum im Kunstmuseum in Bukhara), und plötzlich zupft mich Abdou, einer der vier Kursleiter, am Ärmel. «Peter, come immediately. Take your camera with you. Do you have a wide angle lens on it?» Ja, habe ich. Eine 21 mm Fixbrennweite. Es gibt keine Zeit, um noch ein zweites Objektiv mitzunehmen oder zu wechseln. Ich hechte hinter Abdou her, und nach einem kurzen Marsch stehen wir in einem Hinterhof, wo eine Gruppe von Männern zwei Töpfe des usbekischen Nationaltgerichts zubereiten:
Plov
Ein paar Hintergrundinfos
Einige Weisheiten aus Wikipedia: «Plov, auch Pilaw, Pilav, Pilau oder Palau, ist ursprünglich ein orientalisches Reisgericht. Es wird traditionell aus langkörnigem Reis, Zwiebeln, Brühe sowie eventuell Fleisch, Fisch oder Gemüse zubereitet. In Zentralasien wird für Plov zunächst ein Eintopf gekocht. Am Ende der Garzeit wird darüber Reis gestreut und das ganze mit etwas Wasser bedeckt, gekocht und dann gedämpft. Der Eintopf enthält Fleisch, Zwiebeln und Möhren sowie weitere Gemüse und teilweise Trockenfrüchte. Plov wird traditionell von Männern gekocht und ist sowohl eine Alltagsspeise als auch ein Festessen. In Usbekistan wird Plov für Hochzeiten von einem Plov-Meister in einem riesigen Topf zubereitet.»
Genau so hab ich’s gesehen und fotografiert, inklusive Probieren des wunderbaren Plovs, zusammen mit einigen hochprozentigen Flüssigkeiten, offeriert vom Plov-Master himself. Nach der Zubereitung wurden die beiden Riesenpötte in Plastikfolie eingewickelt, auf einen kleinen LKW verladen, und ab ging die edle Fracht an ein Hochzeitsfest.
Ein riesengrosses Dankeschön an Abdou, der mich zu den Plov-Köchen geführt und auch noch ein paar Making-of-Bilder realisiert hat:
Weitere Bildgalerien von Usbekistan:
Innenarchitektur
Innenarchitektur: renovierte Wohnung im Kanton Schaffhausen
Auftraggeber
imestis GmbH, Hemishofen
Das imestis-Team versteht es meisterhaft, bestehende Gebäude zu renovieren. Das Resultat ist immer begeisternd. Hier ein Innenarchitektur-Beispiel einer renovierten Liegenschaft im Kanton Schaffhausen.
Für mich als Fotografen ist die Herausforderung, trotz der manchmal knappen Platzverhältnissen eine besondere Kameraposition zu finden, die Mischlichtsituation so auszutarieren, dass der warme Charakter der Räumlichkeiten erhalten bleibt und dass die stürzenden Linien korrigiert werden. Letzteres ist mit der Leica SL2 kein Problem, denn die Kamera hat eine eingebaute Funktion, bei der der Perspektivenausgleich gleich in der Kamera vorgenommen wird.
Laura Osburn – Postures of Grief
Fotoshooting für ein CD-Cover einer grossartigen Sängerin.
Auftraggeber
Laura Osburn
In ihrem neuesten Album verarbeitet Laura tragische Ereignisse, die sie durchleben musste und muss. Für «Postures of Grief» wollte sie ein Bild, das diesen Schmerz auf irgendeine Weise ausdrückt. Laura hat Zeit und Freude am Experimentieren mitgebracht, und so entstand eine besondere Serie von Bildern. In der Postproduction gab es keine Limiten – alles war erlaubt. Teilweise habe ich ein Motiv in verschiedenen Varianten ausgearbeitet und dabei auch die Lauras Ideen mit einfliessen lassen.
Lauras berührendes Album kannst Du auf Bandcamp anhören und downloaden.
CD Cover
Das CD-Cover wurde nicht durch uns gestaltet, aber wir hatten ein paar Ideen …
Tischtennisclub Neuhausen
Nathalia musste aus der Ukraine fliehen. Im Tischtennisclub Neuhausen hat sie einen Rahmen gefunden, der ihr in mehrfacher Hinsicht hilft. Fotoreportage für das SAH Schaffhausen
Auftraggeber
SAH Schaffhausen
Eine wesentliche Hilfe für die Integration von Menschen, die aus ihrem Heimatland fliehen mussten, sind Sportlcubs. Leider sind nicht alle Clubs bereit, den jungen Menschen mit ihren meist noch dürftigen Deutschkenntnissen ihre Tore zu öffnen. Rühmliche Ausnahmen sind beispielsweise der Box-Club Schaffhausen, bei dem wir auch eine Fotoreportage realisiert haben, und der Tischtennisclub Neuhausen, der Nathalia ins Training aufgenommen hat.
Nathalia hängt sich voll rein, lernt fleissig Deutsch und gibt auch im Training richtig Gas. Sowohl ihr Deutsch als auch ihre mentale Stärke haben sich durch das Training enorm verbessert. Bereits kann sie erste Trainingseinheiten leiten und den Trainer entlasten. So gibt Nathalia bereits viel zurück, und auch ihre Trainingspartnerinnen und -partner schätzen sie.
Das SAH Schaffhausen leistet viel, um Flüchtlingen die Integration in der Schweiz zu erleichtern. Wenn wir wie die Schweizer Illustrierte eine Rose vergeben könnten, dann würden wir sie ans SAH, aber auch an die Sportclubs verteilen, die den in die Schweiz geflüchteten Ausländerinnen und Ausländern so eine tolle Chance geben. Es ist sicher etwas aufwändiger, junge Frauen und Männer mit noch mangelnden Sprachkenntnissen ins Training zu integrieren, aber in den meisten Fällen kommt viel zurück.
Wie schon im Box-Club hat Elisa Frey vom SAH es sich auch dieses Mal nicht nehmen lassen, am Training teilzunehmen. Mich hat es ebenfalls in den Fingern gejuckt, habe ich doch als Kid viel Tischtennis gespielt (Fotos von mir: Elisa Frey). Nach ein paar Ballwechseln kamen die alten Instinkte und Bewegungsabläufe langsam wieder zurück, aber natürlich hatte ich gegen die hervorragend spielende Nathalia keine Chance ;-)
Box-Club Schaffhausen
Fotoreportage im Box-Club Schaffhausen für das SAH
Auftraggeber
SAH Schaffhausen
Im Rahmen des Jahresmagazins haben wir für das SAH Schaffhausen im Box-Club Schaffhausen fotografiert. Dabei haben wir besonders Nasib mit der Kamera begleitet. Er ist aus Afghanistan geflohen. Da er schon in Afghanistan im Boxtraining war, wollte er auch hier wieder trainieren. In René Schäppi hat er einen verständnisvollen Trainer gefunden, der keinen Unterschied macht, aus welchem Land jemand kommt. Er fördert die jungen Leute und begegnet ihnen mit Respekt. Diese Einstellung hat dazu geführt, dass weitere Jungs mit dem Boxtraining begonnen haben. Unterdessen sind neun Immigranten im Training, und Nasib ist bereits so weit, dass er gewisse Trainingslektionen leitet.
Fotografisch war die Umsetzung eine Herausforderung. Die schnellen Bewegungen erfodern kurze Verschlusszeiten (oder Blitz) und hohe Bildraten. Ursula und ich haben zudem einen schwarzen Hintergrund mitgenommen, um einige Bilder zu realisieren, bei denen der Fokus auf den Personen liegt und der Hintergrund komplett ausgeblendet ist. Beim Durchschauen der Bilder war schnell klar, dass die Fotos in schwarzweiss mit Analogcharakter wesentlich mehr Kraft haben als in Farbe.
Das Image von Boxern ist teilweise schlecht. Man hält sie für primitive Schläger. Doch ein Blick hinter die Kulissen zeigt, wie anspruchsvoll das Training ist. Es sind Kraft, Kondition und Koordination gleichermassen gefragt. In allen drei Bereichen muss trainiert werden. Die SAH-Redaktorin und JUMA-Lehrerin Elisa Frey hat im Rahmen ihrer Reportage an einer Trainingseinheit teilgenommen. Ihr Fazit:
«Beim Boxen stösst man an seine körperlichen und kognitiven Grenzen – und hat dabei sogar Spass! Ich habe schon viele Sportarten ausprobiert, aber noch nie wurde ich auf so vielen Ebenen gefordert. Wer ein Training für den ganzen Körper sucht, ist beim Boxen genau richtig!»
Every shoe tells a story
Gebrauchte Schuhe, von denen jeder eine Geschichte erzählt, realisiert im schönen Studiolicht
Auftraggeber
freies Langzeitprojekt
Warum nicht einmal gebrauchte Schuhe ins schöne Studiolicht rücken? Denn jeder Schuh erzählt eine Geschichte. Da sind die Ballerinas der Balletttänzerin, in die die unzähligen Übungsstunden und Schmerzen der Trägerin buchstäblich eingraviert sind. Oder die Feuerwehrschuhe, bei denen sich die Asche der Einsätze mit dem Leder der Schuhe verbunden hat. Die Joggingschuhe, die manchen Kilometer am Fuss ihres Trägers zurückgelegt haben. Und und und. Die Serie ist jetzt mal gestartet. Sie wird noch ergänzt werden.
Glasteller
Glasteller aus der Hadermann-Manufaktur in Beringen
Auftraggeber
Hadermann Glas-Design & Manufaktur, Beringen
Stahlfeder-Kunst
Stahlfedern als Kunstobjekte
Auftraggeber
Egli Federnfabrik AG, Volketswil
Die Aufgabe war es, Stahlfedern nicht auf konventionelle Art, sondern auf künstlerische Weise zu fotografieren.
Hüftgelenke
Hüftgelenke als Stars ins Licht gesetzt
Auftraggeber
Jossi Orthopedics AG, Islikon
Fotos 22/23 SAH Schaffhausen
Das SAH leistet Grossartiges für die Integration von Flüchtlingen in der Schweiz. Doch nicht nur das: Auch eine KITA und weitere Dienstleistungen werden vom SAH angeboten. Hier einige Bilder, die wir in den letzten Monaten für das SAH realisieren durften.
Auftraggeber
Schweizerisches Arbeiterhilfswerk SAH, Schaffhausen
Fotos für die Homepage und das Jahresmagazin 22/23, das wir auch gestalten durften.
Nina Burri
Einige Reportagebilder von Nina Burris beeindruckender Show als Kontorsionistin.
Auftraggeber
Clientis, Spar- und Leihkasse Thayngen AG, Thayngen
Nina Burri ist Schauspielerin, Model, Moderatorin und Schlangenfrau – oder wie es mit dem Fachbegriff heisst: Kontorsionistin. Im Rahmen der Generalversaamlung der Clientis Spar- und Leihkasse Thayngen AG habe ich einige Fotos von ihrer beeindruckenden Show realisiert. Mehr über Nina Burri erfahren Sie auf ihrer Homepage.
Alle Bilder © by Peter Schäublin und Nina Burri. Veröffentlichung ohne schriftliche Einwilligung nicht gestattet (gilt generell, es sei aber wieder einmal erwähnt).
Kamera: Leica SL2 mit SL 90 – 280 mm
Ariane
Manchmal entwickeln sich Fotoshootings ganz anders als gedacht. So geschehen beim Fotoshooting mit Ariane …
Auftraggeber
freies Projekt in Zusammenarbeit mit Ariane
Eigentlich wollte ich ein relativ klassisches Portrait von Ariane für meine Serie «(Extra)ordinary people» realisieren, und wir hatten auch angedacht, dass ich Ariane noch in ihrer Feuerwehrmontur fotografiere. Da Ariane nebst Zeit und ein paar verschiedenen Kleidern auch Lust zum Experimentieren mitbrachte, sind dann noch ganz andere Aufnahmen enstanden. Doch der Reihe nach ….
(Extra)ordinary people
Die Feuerwehrfrau
Just for fun
Die schwarze Kunst
Eine Art back to the roots: Schwarzweiss Fotografie für ein Unternehmen der schwarzen Kunst …
Auftraggeber
Druckwerk Schaffhausen
Obwohl sich in der Druckbranche vieles verändert hat, basiert das Offsetdruckverfahren immer noch auf dem gleichen Prinzip: Eine oder mehrere Farben – in der Regel sind es die vier Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz – werden auf das Papier aufgetragen. Die Farbe wird von zylindrisch aufgespannten Druckplatten aus dem Farbwerk aufgenommen und auf ein Gummituch übertragen. Das Gummituch bringt die Farbe aufs Papier. Die Farben sind lasierend. Deshalb können aus den vier Grundfarben rund 16.7 Millionen Farbnuancen gemischt werden. Weil der Druckprozess am Anfang nur einfarbig schwarz ablief und auch das ganze Umfeld mit dem Bleisatz und den schwarzen Maschinen eher dunkel war, sagt man dem Druckprozess bis heute «die schwarze Kunst». Da lag es nah, einige Bilder aus der Reportage für das Druckwerk Schaffhausen in Schwarzweiss-Bilder umzuwandeln – sozusagen ein wenig back to the roots ;-).
Fotografiert habe ich digital in Farbe mit der Leica SL2 mit dem SL Summilux 1.4/50mm und dem SL Apo-Summicron 2.0/35 mm.
Ein sehr schönes Kompliment
Nach dem ersten Fotoshooting war der Kunde so begeistert von den Schwarzweiss-Bildern, dass er gleich noch ein zweites Shooting gebucht hat. Und als ich für das zweite Shooting eintraf, sah ich, dass die Druckerei bereits Postkarten mit Motiven aus dem ersten Shooting realisiert hat. Das ist für mich als Fotografen natürlich ein sehr schönes Kompliment.
Auch die Mitarbeitenden haben die Shootins sehr positiv erlebt. 14 Tage nach dem zweiten Shooting habe ich eine kurze Nachricht von Urs Wohlgemuth, dem Inhaber vom Druckwerk Schaffhausen erhalten:
« Herzlichen Dank für die super tollen Shootings. Ich habe gemerkt, wie das unserem Team einen Motivationsschub gab. Sie sprechen immer noch von diesen Fotos.»
Fotoreportage mit Analog-Charakter
Umsetzung einer Fotoreportage im Anlaog-Stil
Auftraggeber
Condecta AG, Winterthur
Es gibt manchmal fotografische Themen, bei denen sich eine besondere Bildbearbeitung richtiggehend aufdrängt. So geschehen bei der Fotoreportage über MobiToils der Firma Condecta: kleine, mobile WC’s, die auf Grossbaustellen in den Hochhäusern platziert werden. Denn wenn ein Bauarbeiter im 16. Stock eines Hochhauses am Arbeiten ist, gibt es noch kein WC im Gebäude, keinen Lift und unter Umständen nicht mal eine Treppe. Deshalb verteilt die Firma Condecta kleine, mobile WC’s auf den verschiedenen Etagen. Wenn gleich drei Hochhäuser gebaut werden, sind das ziemlich viele Toiletten, die dann auch von Mitarbeitenden permanent geleert und gereinigt werden. Das muss alles zackig gehen, und es ist eine raue Welt auf dem Bau.
Deshalb habe ich – sozusagen passend zum Thema – eine kleine Serie von Bildern im Analog-Look aufbereitet: schwarzweiss mit Vignettierung und Filmkorn. Sie war eben doch auch schön, die gute alte Analog-Zeit ;-).
Fotografiert habe ich aber wie immer digital in Farbe mit der Leica SL2. Alles musste schnell gehen, deshalb habe ich mit den beiden hervorragenden SL-Zooms – den SL 16–35 und dem SL 24–90mm fotografiert.
Casa Viva Chläggi
Coporate Photography für die Casa Viva Chläggi, zum grössten Teil im Zusammenhang mit dem Umbau und der Wiedereröffnung der beiden renovierten Häuser
Auftraggeber
Casa Viva Chläggi, Hallau und Neunkirch
Im Rahmen des Redesigns und der aktuellen Renovation der beiden Häuser haben wir das Casa-Viva-Chläggi-Team bei den Kommunikationsmassnahmen unterstützt. Nebst dem Design des Logos und der Homepage haben wir einen Pool von Fotos realisiert: Aussenaufnahmen, teilweise mit Drohne, und verschiedene Aktivitäten der Casa Viva Chläggi , unter anderem den Besuch der Therapiehunde, die Arbeit in der Küche, die Kinder der Kita Spatzennescht beim Besuch in der Casa-Viva-Küche, die Aktivierungstherapie usw. Im Zug der Neueröffnung nach der Renovation der beiden Häuser haben wir zusammen mit dem Casa-Viva-Team ein Magazin zusammengestellt, das in die Haushaltungen der «Casa-Viva-Gemeinden» verteilt worden ist.
Fotos 21/22 SAH Schaffhausen
Fotos für das Jahresmagazin 21/22 des SAH Schaffhausen
Auftraggeber
Schweizerisches Arbeiterhilfswerk SAH, Schaffhausen
Fotos für das Jahresmagazin 21/22, das wir auch gestalten durften.
Busstation Bellinzona
Faszinierende Busstation in Bellinzona mit einer spiegelnden Überdachung
Auftraggeber
allega GmbH Niederglatt
Werkstätte Liechtblick Schaffhausen
Die neue Busstation in Bellinzona mit einer faszinierenden Umsetzung: Die Unterseiten der Überdachungen sind alle verspiegelt. Das Konzept hat hohe Anforderungen an das Material und die Präzision beim Montieren gestellt.
Fotos realisiert von Peter und Ursula Schäublin.
SAH Schaffhausen
Fotos für diverse Kommunikationskanäle des SAH Schaffhausen
Auftraggeber
Schweizerisches Arbeiterhilfswerk SAH, Schaffhausen
Fotos für verschiedene Kommunikationskanäle, insbesondere für das Jahresmagazin, das wir für das SAH Schaffhausen gestalten dürfen.
Nepal
Fotos aus den Projekten von Himalayan Life, eine schweizerisch-kanadische NGO, die an verschiedenen Orten in Nepal tätig ist und grossartige Arbeit leistet.
Auftraggeber
Himalayan Life, Schweiz / Kanada
Im April 2018 durfte ich für Himalayanlife die Eröffnung einer Schule im erdbebengeschädigten Yangrital fotografisch begleiten. Eine weitere Reise, auf der ich zusammen mit Ursula und meinen Freunden Christian Habermeier und Denise Wiltse die meisten Projekte von Himalayan Life besuchte. Wir erarbeiteten Film- und Fotomaterial für die Kommunikationskanäle dieser tollen NGO:
Pokhara
In Pokhara hat Himalayan Life Nepals einzige PET-Recycling-Anlage aufgebaut. Dies, um Arbeitsplätze für Strassenjungs zu schaffen und ihnen so eine Perspektive für ihr Leben zu eröffnen. Die Jungs haben zudem die Möglichkeit, eine Anlehre zu absolvieren. Ebenfalls bietet Himalayan Life in Pokhara Programme an, in denen Kids zusammen spielen und Sport treiben können.
Yangri
Das ganze Yangrital wurde 2015 im schweren Erdbeben in der Kathmandu-Region massiv getroffen. Viele Menschen starben, Unzählige wurden obdachlos. In einer ersten Phase half Himalayan Life beim Wiederaufbau der Häuser und der Infrastruktur. Doch um langfristig etwas zu bewegen, ist Bildung einer der wesentlichen Schlüssel. Deshalb hat Himalayan Life im hintersten Dorf des Tals im Jahr 2018 eine Schule eröffnet, in der Kinder aus Yangri und den umliegenden Bergdörfern eine Ausbildung erhalten. Die ganze Bevölkerung steht hinter diesem Projekt. Tragischerweise wurde die Schule durch eine Springflut in der Nacht vom 14. auf den 15. Juni 2021 praktisch komplett zerstört. Die Eltern haben die Lehrer angefleht zu bleiben. Um zum Wiederaufbau beizutragen, haben wir das Projekt 750_Yangri ins Leben gerufen, und es freut uns sehr, dass der Wiederaufbau der Schule schon beinahe zu 100% finanziert ist. Mehr über Yangri und das Engagement von Himalayan Life in diesem wunderschönen Tal erfährst Du in unserem Film «Transformation».
Chitwan
Chitwan ist ganz im Süden von Nepal und entspricht mit seinem tropischen Klima nicht unbedingt den gängigen Vorstellungen, die wir von Nepal haben. Himalayan Life bietet hier auch viele Sport- und Sozialprogramme an. Das Unihockeyspiel im Dschungel auf sandigem Boden war definitiv eines der tollsten Sportereignisse meines Lebens.
Ladakh
Im nordindischen Ladakh leben viele Nepali im Exil. Die Eltern arbeiten und schwierigen Bedingungen auf dem Bau. Sie ziehen wie Nomaden von Baustelle zu Baustelle und leben oft in Zelten, obwohl das Thermometer im Winter oft in den zweistelligen Minusbereich fällt. Damit die Kinder eine Schulbildung erhalten, hat Himalayan Life ein Heim eröffnet, in dem die Kinder sein können. Sie bekommen nicht nur Essen und eine Schlafstelle, sondern erfahren auch Respekt und Liebe.
Ein Tag im Spital
Ein Tag im Kantonsspital Frauenfeld - eine Fotoreportage für den Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und -männer SBK-ASI
Auftraggeber
Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner SBK - ASI
Im Auftrag des SBK durfte ich einen Tag im Kantonsspital Frauenfeld fotografieren, selbstverständlich unter Wahrung der Persönlichkeitsrechte von Mitarbeitenden und PatientInnen. Einige Fotos habe ich in Schwarzweiss aufbereitet. Nirgends ist das Leben und der Tod so nah beisammen wie im Spital. Entsprechend emotional war dieser Tag für mich, und mein Respekt vor dem Pflegepersonal der sowieso schon sehr hoch war – ist nochmals gestiegen. Sie sind wahre Heldinnen und Helden und verdienen unseren höchsten Respekt.
Indien
Indien verstört und fasziniert gleichermassen. Auf mehreren Reisen sind Bilder von diesem faszinierenden Subkontinent und seinen Menschen entstanden.
Wie faszinierend und verstörend ist dieser Subkontinent mit seinen Menschen. Unzählige unvergessliche Begegnungen. Ein grosses Dankeschön an unsere Freunde Ram und Charlotte Bhalla. Ohne sie hätten wir die Faszination dieses unbeschreiblichen Landes nie entdeckt.
Farbbilder
Schwarzweiss Bilder
Pazifik-Nordwestküste
Die Pazifik-Nordwestküste ist für mich eine der schönsten Gegenden auf diesem Planeten. Oft war ich mit dem Kajak unterwegs und habe die unbeschreibliche Wucht der Natur genossen.
Die Pazifik-Nordwestküste mit ihrem Küstenregenwald erstreckt sich von Vancouver bis etwas oberhalb von Juneau. Dieses geheimnisvolles Gebiet mit vielen Inseln ist die Heimat von vielen Pflanzen und Tieren, unter anderem auch vom Spirit Bear, einem der seltensten Tiere auf diesem Planeten. Ich war oft mit dem Kajak in dieser Gegend unterwegs und hoffe, noch viele Wochen in dieser wunderbaren, wilden Landschaft zu verbringen, die die Seele in einer ganz besonderen Art berührt. Von den kleinsten Blumen bis zum mächtigen Wal atmet hier alles die unendliche Kraft des Schöpfers. Und nicht umsonst sagen die Inuit:
Wenn man einem Wal begegnet, kommt die Seele zur Ruhe.
Restaurant Munotblick
Fotos für ein tolles Restaurant mit Blick auf den Munot
Auftraggeber
Restaurant Munotblick, Feuerthalen
Fotos für verschiedene Kommunikationskanäle, insbesondere für die Homepage.
24 Stunden Flughafen Zürich
24 Stunden nonstop fotografieren am Flughafen Zürich – mit nur einer Kamera und einer Fixbrennweite. Ein Experiment.
Auftraggeber
freie Arbeit im Rahmen eines Leica-Objektivtests
24 Stunden nonstop fotografieren am Flughafen Zürich, mit nur einer Kamera – der Leica SL – und einem Fixobjektiv – dem Leica SL 1.4/50 mm. Weniger Ausrüstung, mehr Zeit. Special thanks an Rémy Brunner. Ohne ihn wäre dieses Projekt nicht zustande gekommen.
Meine Assistentin Lea hat Making-of-Filmaufnahmen realisiert. Daraus ist dieser Film mit Blick hinter die Kulissen des Projekts entstanden:
Haus am Bodensee
Ein Bijou an traumhafter Lage, mit Liebe und Sorgfalt von Imestis renoviert.
Auftraggeber
Imestis GmbH, Hemishofen
Ein charakterstarkes Haus an erhöhter und wunderbarer Lage mit Blick auf den Untersee, saniert durch Imestis GmbH. Pure Freude am Wohnen vermittelt auch die sorgfältig und geschmackvoll ausgesuchte Einrichtung, die ausgewogen balanciert sofort einen legeren, luftigen Eindruck erweckt und zum Verweilen einlädt.
Casa Bottinelli, Tessin
Eine Villa im Tessin an einem Steilhang, der früher ein Rebberg war.
Auftraggeber
Ecolite AG, Wolfhausen
Rost in seiner wohl schönsten Form. Der Bauherr wünschte eine einheitliche Dach- und Fassadeneinkleidung aus Cortenstahl-Kassetten mit einem ungleichmässigen Fugenbild. Die Cortenstahl-Kassetten rosten aussen sehr schnell und sind innen über mehrere Jahrzehnte – man spricht sogar von über 100 Jahren – korrosionsfrei. Standort, Lage und Architektur des Gebäudes sind aussergewöhnlich.
WeinSTAMM
Weinmanufaktur an der Tonwerkstrasse 4 in Thayngen.
Auftraggeber
IHT, Rafz
WeinSTAMM, Thayngen
Weinmanufaktur an der Tonwerkstrasse 4 in Thayngen. An diesem Standort vereint WeinStamm Kelterung, Verkauf und Kunden-Erlebnisse rund um den Wein. Der schlichte, grosszügige Holzneubau besticht durch formale Eleganz und Qualitätsdenken: Bewusst wurde mit einheimischem Holz und einheimischen Handwerkern gebaut. Die Ingenieurarbeiten wurden durch IHT Rafz ausgeführt. Ein lichtdurchfluteter Verkaufsraum lädt zum Einkaufserlebnis ein. Der grosszügige Degustationraum und der idyllische Innenhof können sowohl für Kundenanlässe als auch für Firmen- oder Familienfeiern genutzt werden.
Kochkurs mit Urs
Urs Leu von Leu Event Catering gibt auch Kochkurse. Einen dieser Kurse durfte ich mit der Kamera begleiten.
Auftraggeber
Leu Event Catering GmbH, Thayngen
Für Leu Event Catering durfte ich einen Kochkurs mit der Kamera begleiten. Reportagefotografie, wie ich sie liebe. Dem Thema entsprechend habe ich den Bildern einen speziellen Look verpasst. Das Besondere an diesem Kochkurs: Etwa alle 20 Minuten haben alle Beteiligten, inklusive Fotograf, eine Prise geschnupft …
Le sel de Guérande
Reportage über die Salzbauern von Guérande im Nordwesten Frankreichs.
Das Salz des Meeres
Sie sind alle freiheitsliebend. Und ein wenig Anarchisten. Die Salzbauern von Guérande im Nordwesten Frankreichs. Früher war Salz das weisse Gold. Und so verwundert es nicht, dass die Anfänge der Salzgewinnung in der Bretagne bis in die Neusteinzeit zurückreichen. Die rund 2000 ha grossen Salzgärten von Guérande sind die grössten ihrer Art. Etwa 300 Salzbauern, sie werden hier «paludiers» (vom lateinischen Wort «palus», der Sumpf abgeleitet) genannt, bewirtschaften die Parzellen. Die meisten von ihnen sind einer Kooperative angeschlossen, nur eine Handvoll vermarktet das Salz selbst. Pascal und Delphine sind Selbstvermarkter (s. dazu auch Ihre Homepage www.sel2guerande.com).
Mit geschickter Hand führt Pascal die «Las», ein Holzschieber mit einem sehr langen Stiel. Damit zieht er das Salz, das sich am Grund des Beckens herauskristallisiert, aus dem Wasser. Es ist alles Hand-Werk. Keine Maschinen. Pascal gefällt das. So kann er mit minimalen Fixkosten seinen Unterhalt bestreiten. Unabhängig. Eben ein bisschen wild und anarchisch. Er ist sein eigener Herr und kann seine Arbeitszeit selbst einteilen. Die Salzernte selbst kann nur bei schönem Wetter stattfinden. Das sind rund 40 Tage im Jahr. In diesem kurzen Zeitraum baggert er mit zwei Saisoniers zusammen bis zu 150 Tonnen Salz aus den Becken. Das sind dann auch mal 4 000 kg pro Tag, die von Hand mit Schubkarren aus den Feldern transportiert werden müssen. Das «normale» Salz, das gros sel, hat eine leicht gräuliche Farbe, weil sich die Salzkristalle mit den Mineralien der Tonerde in den Becken verbinden. Das macht das weisse Gold zwar etwas gräulich, aber nährwerttechnisch noch wertvoller. Jeder Paludier häuft sich sein gros sel als Berg neben seinen Feldern an. Von Zeit zu Zeit wird der Salzberg mit einem Camion in ein Depot transportiert. Bei Regen muss das Depot abgedeckt werden, denn sonst zerfliesst das weisse Gold und geht verloren.
Während Pascal mit seinen Saisonarbeitern das gros sel aus den Becken zieht, schöpft Delphine mit geschickter Hand das Fleur de Sel ab. Im Gegensatz zum normalen Salz kristallisiert es an der Wasseroberfläche aus, hat gröbere Kristalle und ist etwas milder. Es ist das wertvollste Salz. In gehobenen Gasthäusern steht es auf dem Tisch, damit die Gäste ihre Speisen mit den Salzblumen noch eine besondere Note verleihen können.
Jedes Salz schmeckt anders. Salz kann sauber riechen, modrig oder bitter. Es kann mild, scharf oder stechend schmecken, nach Algen, Ton oder Erde. Das Fleur de Sel de Guérande ist wegen seines zarten Veilchendufts sehr begehrt.
Das weisse Gold hat Guérande Reichtum gebracht. Das hat natürlich auch die Mächtigen auf den Plan gerufen. 1343 sicherte sich König Philippe VI. de Valois auf dem Verordnungsweg das Salzmonopol und führte die «gabelle«, die Salzsteuer, ein. Das wiederum brachte die Schmuggler, die «faux-saunier», auf den Plan. Sie kauften in der damals von Frankreich noch unabhängigen Bretagne Salz , um es dann in Maine – also in Frankreich – weiterzuverkaufen, nachdem sie es, ohne die Salzsteuer entrichtet zu haben, „importiert“ hatten. Sie riskierten, zum Dienst auf den Galeeren verurteilt zu werden, wenn sie ohne Waffen arbeiteten, und die Todesstrafen, wenn sie Waffen trugen. Nach zahlreichen Erhebungen der Bevölkerung wurde die Salzsteuer am 1. Dezember 1790 von der konstituierenden Nationalversammlung endgültig abgeschafft.
In den 1960er-Jahren verloren die Salzfelder von Guérande an Bedeutung – wegen der vorschreitenden Industrialisierung und der damit verbundenen Landflucht der Jugend in die grösseren Städte. Es waren die «babacools», Aussteiger und Hippies, die – auf der Suche nach einem naturnahem Leben – in den 1970er Jahren die alte Kulturlandschaft wiederentdeckten und die Techniken der Salzgewinnung mit der Unterstützung und dem Wissen der Alten belebten.
Und wenn man dann Pascal mit seinem Hut beim Abpacken des Salzes sieht, dann hat er auch etwas von so einem «babacool». Mit einem zufriedenen Lächeln verschliesst er Säckchen für Säckchen, im Wissen dass er sein eigener Herr ist und das weisse Gold ihm und seiner Familie treu ist und sie mit allem versorgt, was sie benötigen.
Alle Aufnahmen (mit Ausnahme der Drohnenfotos) realisiert mit der Leica SL2 und den drei SL-Zooms 16–35, 24–90 und 90–280 mm.
Fotos für Rahels Kürbiskernkochbuch
Fotos für Rahels Kürbiskernkochbuch, das wir auch gestalten durften.
Autraggeber
Brütsch erdverbunden GmbH, Schaffhausen
Rahel Brütsch von Brütsch erdverbunden GmbH hatte die Idee, ein Kürbiskernkochbuch zu publizieren. Um das Projekt möglichst effizient abzuwickeln, hat sie alle Gerichte am gleichen Tag gekocht (!). Eine Schar von geladenen Gästen durfte die edlen Speisen kosten, und wir fotografierten alle Menus plus Stimmungsbilder. Aus diesem Bildmaterial und Rahels Manuskripten ist das Kochbuch entstanden, das wir ebenfalls gestalten durften.
BCF Arena
Fotos der BCF-Arena-Fassade, die von fünf Firmen gemeinsam geplant und realisiert worden ist.
Auftraggeber
Allega GmbH, Niederglatt
bfik Architectes, Fribourg
Ecolite AG, Wolfhausen
Morand Constructions Métalliques, Fribourg
Werkstätte Liechtblick, Schaffhausen
Die Aussenhülle der BCF-Arena wurde durch fünf Firmen geplant, produziert und montiert. Erstmals in der Geschichte wurden Elemente mit einer Flächenaussparung von 50% verbaut. Bisher galt 30% als das Höchstmögliche. Mehr Infos zu diesem aussergewöhnlichen Projekt gibt es in unserem Film «Extend the limits».
Abassia Rahmani
Abassia Rahmani ist Spitzenathlethin und Mitglied des Swiss Paralympic Teams. Im Rahmen eines Tests der Sony Alpha 1 durfte ich sie während zwei Stunden bei ihrem Training in einer alten Fabrikhalle mit der Kamera begleiten.
Auftraggeber
freie Arbeit im Rahmen eines Kameratests für Sony
Abassia Rahmani ist Spitzenathlethin und Mitglied des Swiss Paralympic Teams. Ich hatte letztes Jahr einen Bericht über sie gesehen und war sehr beeindruckt von ihrer Persönlichkeit. Nun durfte ich sie im Rahmen eines Tests der Sony Alpha 1 während zwei Stunden bei ihrem Training in einer alten Fabrikhalle begleiten. Ich wollte einige von der Ästhetik her besondere Bilder und ein Portraitbild von ihr realisieren. Das Zeitfenster war eng, und ich wollte sie so wenig wie möglich in ihrem Training stören. Es sind einige tolle Aufnahmen entstanden, und es war ein grosses Vorrecht, eine tolle Persönlichkeit kennenzulernen.
Otterealp
Vier Tage auf der Otterealp, um die Arbeit eines Alpkäser-Ehepaars zu dokumentieren …
Auftraggeber
freie Arbeit im Rahmen eines Test für Fujifilm
Um die neue FUJFILM GFX100 auf Herz und Nieren zu testen, haben wir vier Tage auf der Otterealp oberhalb von Frutigen verbracht. Wir haben ein Setting gesucht, in dem möglichst viele Aufnamesituationen vorkommen – Landschaft, Reportage, Portrait, Stills. Bei Fredy und Lea, Bergbauern und Käser aus Leidenschaft haben wir alle fortografischen Disziplinen gefunden. Und einige grossartige Menschen kennengelernt.
altra 2020 – 2021
So vielfältig wie die altra ist, so vielfältig sind auch die Fotos, die in den letzten 12 Monaten entstanden sind. Eine kleine Auswahl …
Auftraggeber
altra schaffhausen, Schaffhausen
So vielfältig wie die altra ist, so vielfältig sind auch die Fotos, die in den letzten 12 Monaten entstanden sind. Hier eine kleine Auswahl davon.
1969 Dodge Charger R/T, 440 Magnum
Fotoshooting mit einer automobilen Rarität aus dem Jahr 1969
Selten hat man das Vorrecht, ein so schönes und rares Auto zu fotografieren – ein Dodge Charger R/T 440 Magnum. Der Wagen ist über 50-jährig und noch praktisch komplett im Originalzustand. Dieser Autotyp wurde von 1966 bis 1978 als Sportcoupé für die amerikanische Mittelklasse in verschiedenen Varianten gebaut. Der Name «440 Magnum» leitet sich vom Hubraum in Kubikinches ab. Die Rennerfolge des Chargers waren zwar dürftig, aber wenn heute der 7.2-Liter-Motor sein tiefes Brummeln auf die Trommelfelle loslässt, ist das Musik in den Ohren der Muscle-Car-Fans. Weitere Informationen über den Dodge Charger gibt’s auf Wikipedia.
WBI
Fotos für diverse Kommunikationskanäle der Wüst Bauingenieure AG
Auftraggeber
WBI, Wüst Bauingenieure AG, Schaffhausen und Regensdorf
WBI realisiert anspruchsvolle Projekte in den Bereichen Ingenieurbau, Hochbau, Infrastrukturbau, Bahnbau, Gemeindeingenieurwesen, Vermessung und Beratung. Kunden sind Firmen, private Bauherren und die öffentliche Hand. Wir haben einen Grundstock von Fotos erarbeitet, die für verschiedene Kommunikationskanäle eingesetzt werden.
Arztpraxis, Neuhausen
Fotos einer Arztpraxis in Neuhausen.
Auftraggeber
Kreativ Küchen GmbH, Schaffhausen
Arztpraxis im neu gestalteten SIG-Areal. Ich konnte der Versuchung nicht widerstehen und habe noch einige Fotos im Treppenhaus realisiert. Vielen Dank an die Praxis Urologie am Rheinfall, Neuhausen
Gussteile
Gussteile wie Stars auf einer Bühne fotografiert
Für Georg Fischer haben wir Gussteile in Schwarzweiss mit hartem Licht fotografiert. Die Teile sollen wie Stars auf einer Bühne wirken.
Stadler Rail
Tolles Fotoshooting mit zwei Mitarbeiterinnen von Stadler Rail für das Cover der Nachhaltigkeitsbroschüre.
Auftraggeber
Stadler Rail Management AG, Bussnang
Tolles Fotoshooting mit zwei Mitarbeiterinnen von Stadler Rail für das Cover der Nachhaltigkeitsbroschüre
Models: Gertrud Nyikus und Lacle Adjelevi Huguette
Art Direction: Christoph Heini und Gabi Gassner, Stadler Rail
Und so sieht das fertige Cover der Broschüre aus, die von Gabi Gassner gelayoutet worden ist:
kuerbiskern.ch
Fotos für die Kürbispioniere von Schaffhausen
Auftraggeber
Brütsch erdverbunden GmbH, Schaffhausen
Die Brütschs sind Kürbispioniere. Ihr Engagement ist sogar mit dem Schweizer Agropreis belohnt worden. Das freut mich riesig. Nebst Fotos für die Kommunikation durften wir auch Rahels Kürbiskernkochbuch und die Homepage mit Onlineshop erstellen. Und über zwei Jahre hinweg habe ich die verschiedenen «Kürbisphasen» von der Blüte bis zum fertigen Produkt festgehalten. Hier eine Auswahl meiner Favoritenbilder:
Mustermann
Fotoshooting für ein Modelabel unserer Mitarbeiterin Gabi Mache
Auftraggeber
Mustermann, Lohn
Küchen
Fotos von Küchen, die von der Kreativ Küchen GmbH geplant und realisiert worden sind
Auftraggeber
Kreativ Küchen GmbH, Schaffhausen
Aufnahmen von Küchen, die von Kreativ Küchen GmbH konzipiert und realisiert worden sind.
Terra Vecchia
Fotos von zwei Besuchen im malerischen Tessinerdorf Terra Vecchia, realisiert im Rahmen meines Fotokurses.
Auftraggeber
freie Arbeit im Rahmen meiner Fotokurse
Es ist interessant, wenn man einen Ort mehrere Male besucht, um Bilder zu machen. Im Juni 2017 und im September 2018 war ich mit den Teilnehmenden meines Fotokurses in Terra Vecchia und habe eine Bildserie realisiert. 2017 liefen noch umfangreiche Renovationsarbeiten.
Alle Bilder realisiert mit der Leica SL. Teilweise sind die Fotos leicht getont, und einige Bilder habe ich mit HDR bearbeitet. Beides dient dazu, die Stimmung wiederzugeben, die ich vor Ort empfunden habe.