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Film und Foto Peter Schaeublin Film und Foto Peter Schaeublin

Erstes Exemplar von «Silence» eingetroffen

Das erste Exemplar von «silence» ist eingetroffen. In einem Kurzvideo gebe ich Dir einen Einblick in das Buch. Noch bis zum 16. November kannst Du es zum Subskriptionspreis von CHF 45 (nachher CHF 55) bestellen.

 

Wir haben unser neues Buch schon in den Blogposts vom 9. Oktober und vom 3. November angekündigt. Jetzt ist das erste Exemplar eingetroffen, und Du kannst über den unten angefügten Film einen ersten Blick hineinwerfen.

Auf 299 Ex. limitiert
Umschlag: Weisskarton mit Prägung und partieller Folierung
Inhalt: 128 Seiten, davon 96 Seiten im Duplex-Druck (schwarzweiss) und 32 Seiten in Farbe
Format: 30 x 23 cm


 
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«Silence» in Produktion

128 Seiten mit Bildern und Kurztexten zum Thema «Stille». Jetzt zum Subskriptionspreis bestellen.

 

«Silence» wird im hochwertigen Offsetdruckverfahren produziert. 96 Seiten in Duplextechnik für die schwarzweiss Bilder und 32 Seiten in Farbe. Wir sind extra an die Druckmaschine gereist und haben die Druckbogen begutachtet.


Hier ein kleiner Clip mit Impressionen aus der Druckerei. Gedruckt wird das Buch von unserem Freund Benedikt Wild mit seiner tollen Crew von F&W Druck in Kienberg.

Auf 299 Ex. limitiert
Umschlag: Weisskarton mit Prägung und partieller Folierung
Inhalt: 128 Seiten, davon 96 Seiten im Duplex-Druck (schwarzweiss) und 32 Seiten in Farbe
Format: 30 x 23 cm


 
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«Silence» – das neue Buch

128 Seiten mit Bildern und Kurztexten zum Thema «Stille». Jetzt zum Subskriptionspreis bestellen.

 

Die Welt dreht sich gefühlt immer schneller. Oft tragen technologische Innovationen nicht dazu bei, dass wir mehr Zeit und Musse haben. Im Gegenteil. Der Zug des Fortschritts fährt mit immer schnellerer Kadenz.

Wir sehen es als Privileg an, dass wir uns diesem schnell getakteten Leben immer wieder entziehen und Zeit an Orten verbringen können, wo die Uhren langsamer und leiser ticken. Wo kein Handysignal fordernd piepst.

Die Fotografie lehrt uns, diese kostbaren Momente tief in uns aufzusaugen. Denn nur so entdecken wir die Motive, die uns der Schöpfer in seiner Natur anbietet. Das Staunen über die magischen Momente in fernen Ländern wie Island, Alaska und Kanada, aber auch in der Schweiz und Frankreich, möchten wir mit Dir teilen. In der Hoffnung, dass Du Dir irgendwo irgendwann in Deinem Alltag ein wenig Zeit und Raum freischaufeln kannst, um Dich in die Bilder zu vertiefen. Damit die Schwingungen der Natur Dein Herz erreichen und Ruhe einkehrt. Silence.


Wir legen das Buch in einer limitierten Auflage von 299 Ex. auf. Wie immer kannst Du Dir Nr. 001/299 gegen ein Gebot sichern. Hier gibt’s mehr Infos dazu.

Auf 299 Ex. limitiert
Umschlag: Weisskarton mit Prägung und partieller Folierung
Inhalt: 128 Seiten, davon 96 Seiten im Duplex-Druck (schwarzweiss) und 32 Seiten in Farbe
Format: 30 x 23 cm


Auslieferung/Abholung ab Ende November.



Willst Du Dir die Nummer 1 sichern?

Wie bei jeder limitierten Auflage verkaufen wir die Nummer 001/299 gegen Höchstgebot. Dieses Mal legen wir sogar einen Fineartprint von einem der Bilder im Buch im Format A4 dazu. Du bekommst vorab ein tief aufgelöstes PDF des Buchs, aus dem Du auswählen kannst, welches Motiv Du als Fineartprint haben möchtest. Der Erlös dieser Aktion geht an Himalayan Life, die kleine NGO, die Grosses bewirkt.


Hier kannst Du uns Dein Gebot für die Nummer 001/299 bis am 15. November 2023 abgeben:


 
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Leica Q3 – erste Testbilder

Bereits die Leica Q2 war (und ist) eine Kamera der Extraklasse. Kann Leica mit der Q3 nochmals eine Schippe oben drauf legen? Hier ein erster Eindruck.

 

Letzte Woche wurde die Leica Q3 als Nachfolgerin der Q2 vorgestellt. Die Kamera hat weltweit eine grosse Fangemeinde, weil sie eine Art Minikraftwerk ist: Trotz der kleinen Dimensionen liefert die Q-Serie unglaublich gute Bilder. Das ist einerseits dem exzellenten Objektiv zu verdanken – ein Summilux 1.7/28 mm –, aber auch der hohen Fertigungspräzision und der eingebauten Elektronik. Bereits die Q2 setzte mit 47.5 Mpx und 4K die Latte hoch. Mit der Q3 hat Leica nochmals eine Schippe draufgelegt: 61 Mpx Auflösung, 8K Video, plus – und darauf haben Leica-Fans lange gewartet – einen schwenkbaren Screen …

Bis auf den schwenkbaren Screen unterscheidet sich die Leica Q3 praktisch nicht von der Q2. Im Inneren der Kamera hat sich aber einiges getan (Pressebilder Leica).


Erster Eindruck

Was Leica-Kameras auszeichnet, ist die exzellente Bildqualität, die hervorragende Verarbeitung und die Einfachheit der Bedienung. Die Q3 ist genau in dieser DNA konstruiert. Wer bereits mit einer Q fotografiert hat, muss sich praktisch nicht umgewöhnen. Lediglich die Buttons auf der Kamerarückseite sind etwas anders angeordnet, weil man für den grossen Klappscreen mehr Platz benötigte. Weil ich die Kamera nur für ein paar Stunden hatte, bin ich in unseren Garten gegangen und habe Impressionen gesammelt. Dank dem weit öffnenden Objektiv und der Markoeinstellungen hat man trotz der fixen Brennweite einen grossen Gestaltungsspielraum. Und dank der üppigen Auflösung kann man auch mal etwas croppen.

Ich bin begeistert von den ersten Resultaten. Hier ein paar Fotos aus diesem ersten Spontantest, bearbeitet nach meinem Gusto:

Ich hoffe, ich werde zu einem späteren Zeitpunkt Gelegenheit haben, die Q3 noch ausführlicher zu testen und auch die Videofunktionen auszuprobieren. Ich habe ein paar erste kleine Clips realisiert, bei denen mich vor allem der präzise Autofokus, der sich auch zum Filmen eignet, stark beeindruckt hat. Aber wie gesagt – für einen seriösen Test benötige ich mehr Zeit.


 
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Kinderwoche der reformierten Kirche Thayngen

Nach der Coronapause wieder zurück und wie: die Kinderwoche der ref. Kirche Thayngen. Hier einige Impressionen

 

Nach der Coronapause ist sie wieder da, und wie: die Kinderwoche der reformierten Kirche Thayngen. Die Kids sind voll dabei, und das Theater ist bereits legendär. Thema dieses Jahr: Königin Esther.
Wir spielen jeden Tag einige Impressionen auf. Alle Fotos von Ursula und Peter Schäublin.


28. April


27. April


26. April


25. April


 
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Magnolia 2023

Mein Langzeit-Fotografie-Experiment mit dem Magnolienbaum in unserem Garten geht in die zehnte Runde …

 

Mein «Magnolien-Experiment» geht in die zehnte Runde: Seit 2014 fotografiere ich jedes Jahr – sofern ich zuhause bin – den blühenden Magnolienbaum in unserem Garten. Dabei verfolge ich die These, dass sich einerseits meine Wahrnehmung verändert und der Stil der Bilder aber auch durch die Kamera beeinflusst wird, mit der ich die Bilder realisiere. Bewusst versuche ich, verschiedene Kameras einzusetzen. In den neun Jahren kamen acht verschiedene Fotoapparate zum Einsatz.

Dieses Jahr habe ich mit einer Kamera und zwei Festbrennweiten fotografiert und wollte eine Serie aufnehmen, die in sich von der Stimmung her durchgehend ist. Dafür habe ich auch mit den neuen KI-Masken von Adobe Lightroom gearbeitet.

Hier die upgedatete Galerie mit den neuesten Aufnahmen. Wenn Du nach unten scrollst, siehst Du auch die älteren Aufnahmen, bis zurück ins Jahr 2014. Für die Kamerafreaks habe ich notiert, mit welcher Kamera ich fotografiert habe.


2023
Leica SL2 mit den beiden Festbrennweiten SL 35 mm und SL 90 mm

Ich habe mich auf zwei Festbrennweiten beschränkt.


2022
Leica S3, Leica SL2, Sony a1

Zum ersten Mal habe ich mit mehr als einer Kamera fotografiert. Variety is the spice of life ;-).


2021
Leica SL2

2021 habe ich die Zeit der Blüte verpasst. Deshalb ist die Ausbeute relativ dürftig ausgefallen.


2020
Leica SL2


2019
Fujfilm GFX100


2018
Leica CL


2017
Panasonic GH5


2016
Leica SL

Die Leica SL war definitiv ein Boost für meine Fotografie. Das spiegellose Fotografieren mit gezieltem Über- und Unterbelichten war (und ist bis heute) eine geniale Erfahrung. Zudem hat das am Anfang einzige verfügbare Objektiv – das SL 24-90mm – eine Qualität, die ich vorher im Kleinbild-DSLR-Bereich nur von Festbrennweiten kannte.


2015
Nikon D810


2014
Nikon D810


 
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Impressionen aus dem Kamera-Tageskurs

Zum ersten Mal habe ich einen Tageskurs zum Thema «das bewusste Fotografieren» gegeben. Vielleicht auch mal etwas für Dich?

 

Die Einfachheit des bewussten Fotografierens

In meinem Fotokurs in Rasa TI bringe ich den Teilnehmenden die drei Bereiche Kamerabeherrschung, Umgang mit Licht und Bildbearbeitung näher. Immer wieder wurde der Wunsch geäussert, dass man diese Module auch einzeln besuchen könnte. So habe ich bereits letztes Jahr einen Tageskurs über die Bildbearbeitung mit Adobe Lightroom gehalten, und jetzt haben vier Teilnehmende in einem Tageskurs die Geheimnisse des bewussten Fotografierens kennengelernt. Nach diesem Tag waren sie alle in der Lage zu verstehen, was ihre Kamera macht und wie sie mit dem Setzen der Parameter die Bildwirkung beeinflussen können. Zuerst gab’s ein wenig Theorie, und dann ging’s gleich los mit praktischen Übungen im 720-Grad-Fotostudio und nach dem Abendessen auch noch im nächtlichen Schaffhausen.

Bilder oben: Die Teilnehmenden setzen das in der Theorie Erarbeitete gleich in die Praxis um.


Am Schluss des Kurstages waren sich alle einig:

Wir verstehen jetzt, wie eine Kamera funktioniert und was wir mit den unterschiedlichen Einstellungen beeinflussen können. Jetzt geht es darum, die gewonnenen Erkenntnisse in der Praxis umzusetzen und möglichst viel zu üben.


Nach dem Abendessen sind wir losgezogen, um im nächtlichen Schaffhausen das Thema «Fotografie in der Dunkelheit» zu vertiefen und sogar schon ein wenig zu experimentieren. Der nächste Kurs für den Einstieg in das bewusste Fotografieren ist auf Samstag, 18. Mai 2024 geplant. Bei grossem Interesse werde ich im Herbst nochmals einen Kurs durchführen (sende einfach eine Mail an uns, wenn Du an einem Kurs im Herbst interessiert bist). Wenn Du über neue Kursdaten informiert werden möchtest, dann abonniere unseren Newsletter.

Oben: Einige Impressionen und Resultate vom nächtlichen Streifzug durch Schaffhausen.
Unten: Die Teilnehmenden haben sich gegenseitig fotografiert und gleich ihr Wissen um Verschlusszeit, Blende und ISO in der Praxis angewendet.

 

 
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Neuer Kurzfilm über ALTITUDE

Es ist immer spannend, wenn ein anderer Cutter mit unserem Material ein Video zusammenstellt. Matthew Kostamo aus Kanada hat mit unseren Clips einen coolen Kurzfilm über ALTITUDE geschnitten.

 

Vielseitig einsetzbares Material

Bei einem Video-/Fotoprojekt entsteht immer eine Menge Material, von dem am Schluss nur ein kleiner Teil im fertigen Produkt landet. Intuition und persönlicher Geschmack des Cutters bestimmen, welche Clips zum Einsatz kommen.

Deshalb war es für mich sehr spannend zu sehen, was ein anderer Filmeditor mit dem Material von Daniel Rimann und mir macht. Matthew Kostamo aus Kanada hat für Himalayan Life einen knapp fünfminütigen Kurzfilm über ALTITUDE zusammengestellt. Einige Szenen fanden auch im von mir geschnittenen Trailer/Film Anwendung, andere nicht.

Matthew hat einen super Job gemacht, und deshalb möchte ich Euch seine Version auch zeigen:

 

 
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Neue Homepage für persönliche Fotoprojekte

Eine neue Website für die persönlichen Foto- und Filmprojekte von Peter Schäublin

 

Schon lange war der Wunsch da, für die persönlichen Foto- und Filmprojekte einen eigenen, ganz schlichten Webauftritt zu entwickeln. Nun ist sie da – die neue peterschaeublin.com-Homepage. Schlicht und mit wenig Text, dafür umso mehr Bilder. Tauche ein in diese Bilderwelt, und lass Dich überraschen …

Die Abgrenzung zwischen persönlichen und komerziellen Fotoprojekten ist nicht immer einfach. Oft entsteht im Rahmen eines Auftragsprojekts noch eine Serie persönlicher Bilder oder umgekehrt. Deshalb finden sich gewisse Motive sowohl auf der neuen Homepage als auch in der Fotosektion der 720-Grad-Homepage.

Startseite der neuen Homepage für Fotografie von Peter Schäublin, Schaffhausen

Schlicht und nicht mal mit einer Headernavigation, dafür umso mehr Fotos, wenn man auf die einzelnen Bilder klickt: die neue peterschaeublin.com-Homepage

 

 
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Sonntag, 4.12.: zweite Aufführung von ALTITUDE

Falls Du die Weltpremiere von ALTITUDE am 15. November verpasst hast, gibt es am 4. Dezember nochmals die Möglichkeit, den Film zu sehen …

 

Nach einer tollen Weltpremiere am 15. November haben wir uns entschlossen, ALTITUDE in einer zweiten Aufführung zu zeigen. Du bist herzlich dazu eingeladen. Nebst dem Film kannst Du gleich noch einen Blick in unser neues Fotostudio – denn dort findet die Aufführung statt – werfen und meiner Wenigkeit zum Geburtstag gratulieren. Anstatt mir ein Geburtstagsgeschenk mitzubringen, darfst Du – musst aber nicht – etwas in ein bereitstehendes Kässeli für Himalayan Life einlegen. Dafür herzlichen Dank im Voraus. Und wenn Du trotzdem noch etwas zum Abend beitragen willst und Du ein/e begnadete/r Kuchenbäcker/in bist, kannst Du uns informieren, dass Du einen Kuchen mitbringst ;-). Der Eintritt ist selbstverständlich frei, aber wir bitten Dich, dass Du Dich/Euch anmeldest.

Die Details

WANN

Sonntag, 4. Dezember 2022

ab 19.00h: Kaffee und Kuchen

19.30h: Filmstart

WO

720 Grad Fotostudio c/o
Druckerei Augustin
Schlatterweg 11
8240 Thayngen

Es hat unterhalb des Gebäudes, wo sich auch der Zugang zum Studio befindet, einige Parkplätze, die für die Kirchgemeinde Thayngen reserviert sind. Diese dürfen wir mitbenützen. Ansonsten hat es überall rund um die Druckerei Parkgelegenheiten. Fast immer einen freien Parkplatz findet man beim Hammenschulhaus:

Quelle: Google Maps

 

Bitte anmelden

Damit wir für alle eine Sitzgelegenheit und etwas zum Knabbern vorbereiten können, bitten wir Dich um Anmeldung bis am 2. Dezember 2022:

Ich/wir komme/n an die Vorführung von ALITITUDE am 4. Dezember:

Trailer


Ein kleiner Vorgeschmack auf de Film mit den Aufnahmen von mir und Daniel Rimann zu Sebastians Titelstück ALTITUDE:

 

 
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Peter Schaeublin Peter Schaeublin

Kein Kalender dieses Jahr, aber …

Über 20 Jahre lang haben wir mit einem engagierten Team jedes Jahr einen Kunstkalender produziert. Leider hat diese Tradition ein Ende. Doch wir haben uns etwas Neues ausgedacht: Mit etwas Glück wirst Du Besitzer/in eines limitierten Fineartprints, nach allen Regeln der Kunst gedruckt und gerahmt …

 

Über 20 Jahre haben wir zusammen mit der Druckerei Stamm in Schleitheim jedes Jahr einen kunstvollen Kalender produziert. Die Bilder lieferten Per-Erik Berglund, Dennis Savini und Peter Schäublin. Wir von 720 Grad haben den Kalender jeweils gelayoutet und Stamm hat gedruckt. Bei einigen der Kalender steuerte zudem eine Firma das passende Papier bei. Alle involvierten Partien leisteten ihren Teil der Arbeit kostenlos, und alle haben im Gegenzug eine Anzahl von Kalendern zum Verteilen erhalten.

Es hat uns sehr getroffen, dass die Druckerei Stamm ihren Betrieb einstellen musste. Es gingen wertvolle Arbeitsplätze in der Region verloren, und unsere Kalendertradition hat ein unerwartetes Ende genommen. Wir haben uns überlegt, was wir dieses Jahr unseren Kunden und Freunden verschenken können. Da ich kein Freund von irgendwelchen kleinen gedruckten Neujahrskarten oder ähnlichem bin (die sowieso meist im runden Ordner landen), haben wir uns für dieses Jahr eine spezielle Aktion ausgedacht:

Wir verlosen zum Jahreswechsel im Zug der Neulancierung unseres Fineartprint-Angebots zwei gerahmte Bilder im Format 80 x 50 cm im Wert von je CHF 980.


So kannst Du mitmachen

Schau auf unserer Fineartprint-Seite vorbei, und wähle das Motiv aus, das Du im Falle eines Gewinnes gerne haben möchtest. Dann füllst Du das unten angehängte Formular aus und sendest es bis am 23. Dezember an uns ab. Über die Festtage ziehen wir dann die beiden Gewinner, produzieren die beiden Bilder und stellen die fertig gerahmten Motive den beiden Gewinnern zu. Jedes Bild kommt mit einem Zertifikat, das belegt, dass es sich beim Motiv um einen Print aus einer limierten Serie handelt.


Also nichts wie los – mitmachen und mit etwas Glück gewinnen ….



Ich nehme an der Verlosung der beiden Fineartprints teil:


Eines der Fineartprint-Motive, die wir dieses Jahr nach Frankfurt liefern durften. Mit etwas Glück wirst Du auch Besitzer/in eines Fineartprints.

 
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Trailer von ALTITUDE, Filmpremiere am 15.11.22

Ein erster Trailer von ALTITUDE, dem Film von mir und Daniel Rimann, der am 15. November Premiere haben wird. Alle Infos dazu im Blogartikel

 

Out of thin air

Seit meiner Rückkehr aus Ladakh am 18. September arbeite ich mit Hochdruck am ALTITUDE-Film. Der Film ist einerseits eine Reportage über den Bikeride im Hochhimalaya von sechs Fahrradfahrern aus vier Ländern und andererseits ein Einblick in die soziale Situation der nepalischen Gastarbeiter in Ladakh. Doch nicht nur ich, sondern auch Sebastian Bach ist mit Vollgas an der Arbeit – er hat sich bereit erklärt, die Musik für den Film als seinen Beitrag für Himalayan Life zu komponieren.

Die Premiere

WANN

Dienstag, 15. November 2022

ab 19.00h: Apéro

19.30h: Programmbeginn


WO

Prisma Rapperswil, Glärnischstrasse 7, 8640 Rapperswil-Jona.


Eintritt frei - alle sind herzlich willkommen!



Ich freue mich darauf, euch am 15. November zu sehen und zu begrüssen.

 
 

Der Trailer

Ein kleiner Vorgeschmack mit den Aufnahmen von mir und Daniel Rimann zu Sebastians Titelstück ALTITUDE:

 

 
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Island-Impressionen von Marco und mir

Mit Marco zusammen in Island unterwegs – im Gepäck die Leica SL2 und die Leica S3. Resultate …

 

Wie bereits im Artikel «Juwelen aus der See» notiert, wollten Marco und ich Ende August eigentlich den aktiven Fagradalsfjall Vulkan fotografieren. Aber der Vulkan stellte seine überirdische Aktivität ein, bevor wir nach Island kamen. Nichtsdestotrotz hatten Marco und ich eine super Zeit auf der Vulkaninsel. Wir besuchten einige Plätze in der Nähe von Reykjavik, die mich immer wieder faszinieren. Marco, der jahrelang mit einer Leica M6 fotografierte, lieh sich meine Leica SL2 aus, und ich fotografierte (mit Ausnahme der Drohnenaufnahmen) mit der S3.

Warum tut man es sich an und schleppt eine schwere Leica-Ausrüstung durch die Gegend, wo man doch mit leichteren Kameras (oder gar mit dem Handy ;-)) auch tolle Bilder machen kann? Diese Frage höre ich immer wieder. Nun – der eine Faktor ist die überwältigende Abbildungsqualität der Leica-Objektive, der andere ist die Wetterfestigkeit und das Bedienkonzept der Leica-Kameras. Auch im strömenden Regen liefert die Kamera – sowohl die SL2 als auch die S3.

Nach unserer Rückkehr habe ich Marco gebeten, seine 13 Favoritenaufnahmen auszuwählen, und ich habe meinerseits ebenfalls 13 Fotos ausgewählt. Obwohl wir uns an denselben Plätzen bewegt haben, sind teilweise ganz unterschiedliche Aufnahmen entstanden. Hier kommen unsere persönlichen Favoriten:


Marco

Peter

 

 
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Juwelen aus der See

Juwelen aus der See in Szene gesetzt – im strömenden Regen mit meinem Freund Marco am Djupalonssandur Strand in Island:

 

Eigentlich wollten Marco und ich den aktiven Fagradalsfjall Vulkan fotografieren, doch das ist eine andere Geschichte, zu der ich später einen Blogartikel nachliefern werde. Bis wir in Island waren, hat der Vulkan seine sichtbaren Aktivitäten eingestellt. Weil die Reise schon gebucht war, haben wir das Beste aus der Situation gemacht und einige Plätze besucht, von denen ich wusste, dass sie interessante Motive bieten. Am Djupalonssandor-Strand war ich bereits zweimal, und ich wusste, dass dieser Beach bei Regenwetter seine volle Schönheit entfaltet. Als der Wetterbericht dann tatsächlich für den letzten Tag unserer Reise Regen voraussagte, stiegen wir ins Auto und fuhren los. Die angeschwemmten Meerespflanzen haben uns in ihren Bann gezogen, und wir fotografierten 2 1/2 Stunden im strömenden Regen. Das macht natürlich nicht jede Kamera mit. Doch Marcos Leica SL2 und meine Leica S3 haben das nasse Wetter klaglos weggesteckt. In der Postproduktion habe ich dann die Farben der Meerespflanzen noch etwas hervorgehoben. Alle Bilder sind übrigens mit dem APO-Macro-Summarit-S 1:2.5 / 120 mm entstanden. Es gibt Experten, die behaupten, es sei das beste Marko-Objektiv überhaupt.


Ein paar Beispiele

 

 
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Wer unterstützt unsere Freundin Denise bei ihrem Sponsorlauf?

Vom 10. bis 16. September wird ein internationales Team in Ladakh einen besonderen Sponsorenlauf absolvieren. Möchtest Du dieses Projekt und damit die Arbeit von Himalayan Life unterstützen?

 

Empathie

Die Nepali-Migrantenarbeiter in Ladakh leben unter herausfordernden Bedingungen. Sie sind permanent der dünnen Luft und dem harschen Klima des Hochhimalaya ausgesetzt. Um auf die Lebensumstände der Menschen im Himalaya aufmerksam zu machen und um Mittel für die Schul- und Berufsausbildung junger Nepali zu sammeln, legt Daniel Bürgi, der CEO von Himalayan Life, mit einer Gruppe von weiteren fünf Personen aus der Schweiz, Kanada, USA und Nepal mit dem Fahrrad vom 10. bis 16. September rund 600 km durch den Hochhimalaya zurück. Sie fahren unter anderem über die zwei höchsten befahrbaren Pässe der Welt – der 5391 m.ü.M hohe Chang-La-Pass und der 5602 m.ü.M hohe Kardung-La Pass. «Mit dieser Aktion können wir uns zumindest im kleinen Mass an die Realität der Nepali Migrantenarbeiter herantasten und ihnen zeigen, dass wir mit ihnen verbunden sind. Deswegen treiben wir den Aufwand, diesen besonderen Sponsorenlauf vor Ort durchzuführen», so Daniel Bürgi.

Als einzige Frau stellt sich Denise der Herausforderung, 600 km mit dem Fahrrad in der dünnen Hochhimalaya-Luft zurückzulegen

Unterstütze die einzige Frau im Team

Unsere Freundin Denise Wiltse aus Alaska ist die einzige Frau, die sich der Herausforderung stellt, die 600 km in der dünnen Luft mit dem Fahrrad zurückzulegen. Das ist sehr mutig, und wir würden uns riesig freuen, wenn Du Denise mit einem Beitrag unterstützt. Jeder gespendete Franken/Euro kommt zu 100% den Menschen in Nepal zugute. Für Denise und alle anderen Biker (und auch für das Film-/Fototeam …) ist es Ehrensache, dass jede/r ihre/seine Spesen selbst bezahlt.

Du kannst Deine Unterstützung über die Fundrazr-Plattform oder direkt auf das Bankkonto von Himalayan Life einzahlen, gerne mit dem Vermerk “ALTITUDE Denise”.


Ein Spezialevent am 17. November

Zusammen mit Dani Rimann werde ich ALTITUDE dokumentieren und einen Film produzieren. Alle Personen, die Denise mit CHF 500 oder mehr unterstützen, werden zur exklusiven Vorpremiere unseres Films über ALTITUDE eingeladen. Der Event findet am Donnerstagabend, 17. November in Thayngen statt. CEO Daniel Bürgi wird persönlich anwesend sein und über die aktuellen Projekte von Himalayan Life berichten. Lass Dir diese Möglichkeit nicht entgehen. Informiere uns, wenn Du Denise mit CHF 500 oder mehr unterstützt hast, damit wir Dich auf die Gästeliste setzen und Dich auf dem Laufenden halten.


Mehr Informationen

Auf der Himalayan-Life-Homepage findest Du weitere Informationen zu ALTITUDE.


 
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Flughafen reloaded

2017 habe ich ein spannendes Experiment gestartet: Wie fühlt es sich an, an einer Location 24 Stunden nonstop zu fotografieren mit nur einer Kamera und einer Fixbrennweite? Entstanden ist dann eine Fotostrecke im Flughafen Zürich. Nun habe ich die Bilder nochmals neu aufbereitet – mit der Erkenntnis, dass sich nach einiger Zeit die Bildauswahl durchaus verändern kann …

 

Im Januar 2017 habe ich ein interessantes Experiment geplant und umgesetzt. Ausgangspunkt war die Frage, wie es sich anfühlen würde, wenn man 24 Stunden am Stück an einer spannenden Location fotografiert. Und zwar nur mit einer Kamera und einer Festbrennweite. Dank freundschaftlicher Beziehungen war es möglich, dieses Projekt am Flughafen Zürich zu realisieren. Das Werkzeug meiner Wahl war die Leica SL und das SL Summicron 1.4/50 mm, das bis heute eines meiner Lieblingsobjektive ist. Die Leica SL mit ihren 24 Megapixeln wurde unterdessen durch die SL2 mit 47 Megapixeln abgelöst. Doch das Reduce-to-the-max-Bedienkonzept, die herausragende Bildqualität plus die Robustheit der Kamera sind geblieben. Die Temperaturen sanken in der Nacht auf -10° Celsius. Die Leica SL hat auch unter diesen herausfordernden Bedingungen tadellos funktioniert.

Interessant war für mich auch, nochmals durch die Bilder zu gehen, die ich damals realisiert habe. Mit einigem Abstand beurteilt man anders. Einige Fotos, die es damals in die Favoriten geschafft haben, habe ich aus der Auswahl entfernt. Dafür sind einige neue dazugekommen. Es lohnt sich also durchaus, nach einigen Monaten oder sogar Jahren die Fotos eines Projekts nochmals durchzuschauen. Auch in Helligkeit und Kontrast habe ich teilweise kleine Anpassungen vorgenommen. Das Resultat dieser neuen Bildauswahl siehst Du unten.

Und unterhalb der Bildgalerie habe ich den Making-of-Film angehängt, den meine damalige Assistentin Lea realisiert hat. Ihr und auch Rémy Brunner, Rolf Wallner, Masis Sarkisian und weiteren Personen vom Flughafen Zürich nochmals ein grosses Dankeschön. Ohne sie wäre diese Reportage nicht möglich gewesen.


Bildgalerie

Making-of Film


 
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Peter Schaeublin Peter Schaeublin

Ein kleines Schwarzweiss-Experiment

Faszinierende Schwarzweissaufnahmen durch virtuelle Filtertechnik

 

Der Partnunsee oberhalb von St. Antönien ist ein lohnendes Wanderziel. Mindestens so faszinierend wie der Bergsee sind die Kalkgipfel, die ihn umgeben. An einem schönen Tag ragen die rauen, hellen Zacken in den blauen Himmel. Die Kombination der hellen Felswände mit dem tiefblauen Himmel hat mich zu einem kleinen Schwarzweiss-Experiment verleitet:

Wer wie ich noch mit Schwarzweissfilmen fotografiert hat, weiss, dass man mit starken Farbfiltern die Helligkeits- und Kontrastverteilungen im Schwarzweiss-Foto stark beeinflussen konnte. Die Regel ist relativ einfach: Farben im gleichen oder ähnlichen Farbton wie der aufgeschraubte Farbfilter werden heller dargestellt, Konträrfarben dagegen dunkler. Wenn man also beispielsweise einen Orangefilter verwendete, wurden alle Orangetöne heller und alle Farbtöne im Gegenspektrum – das wären dann die Blautöne – dunkler wiedergegeben.

In diversen Bildbearbeitungsprogrammen, wie bespielsweise in Adobe Lightroom, kann man diesen Effekt auch virtuell erzeugen. Hier ein Beispiel:

Ausgangsbild

So sieht das farbige Ausgangsbild aus. Es ist praktisch unbearbeitet, ich habe lediglich die Schärfe etwas erhöht und den Kontrast leicht angepasst.

Erster Schritt: Umwandlung in ein Schwarzweiss-Bild

Mit einem Mausklick wandle ich in Adobe Lightroom das Farbmotiv in ein monochromes Bild um. Die virtuellen Filter sind alle noch auf Null gesetzt:

Zweiter Schritt: Anwendung des virtuellen Schwarzweiss-Filters

Jetzt wende ich den virtuellen Schwarzweissfilter an: Ich kann diverse Farben im Bild heller oder dunkler darstellen. In diesem Fall habe ich den Blauregler nach links gezogen, um alle Blautöne (das ist in diesem Fall praktisch nur der Himmel) dunkler erscheinen zu lassen.

Das klappt wunderbar, denn obwohl Lightroom das Bild in schwarzweiss anzeigt, ist das Originalmotiv mit allen Farbwerten in der Software hinterlegt.

Puristen mögen die Nase rümpfen ob dieses Vorgehens. Doch wie bereits erwähnt hat man diese Technik bereits in der Analogfotografie eingesetzt. Wenn ich Ansel Adams’ dunkle Himmel sehe, bin ich ziemlich sicher, dass er für diverse seiner grandiosen Aufnahmen Schwarzweissfilter verwendet hat.


Kleine Bildgalerie mit Aufnahmen von den Gipfeln rund um den Partnunsee

Alle Bilder realisiert durch Peter und Ursula Schäublin.


 
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Heuen auf dem Cyprian

Mit den Bergbauern unterwegs: eine Fotoreportage über das Heumachen in den Bergen

 

Auch im Urlaub habe ich immer eine Kamera dabei ;-). Und wenn mich dann die Bergbauern einladen, ihre Heuernte zu fotografieren, bin ich am Start. Mit Andi, Ursula und ihren HelferInnen bin ich zu den höchsten ihrer Felder auf dem Cyprian aufgebrochen. Andi hat mich in seinem Heulader mitfahren lassen, was angesichts der Steigungen und Neigungen eine kleine Mutprobe war ;-). Es war faszinierend zu sehen, wie speditiv und effizient das Team das bereits am Vortag geschnittene Gras zu Bahnen (wir Schweizer sagen «Mädli») zusammengeführt und Andi es dann mit dem Heulader ins Tal gebracht hat. Spannendes Detail: An Stellen, an denen man das Heu nicht maschinell zu Bahnen aufschichten kann, setzt das Team nicht nur Rechen, sondern auch Laubbläser ein. Die Bergbauern sind eben nicht nur äusserst fleissige, sondern auch pfiffige Leute. Vom 14-Jährigen bis zur 75-Jährigen sind alle im Einsatz und arbeiten generationenübergreifend zusammen. Und zum Mittagessen gibt’s Ursis wunderbaren Hörnlisalat mit einem Panorama-Ausblick, der seinesgleichen sucht.

Sobald die Kühe dann wieder zurück von der Alp im Stall sind, wird ihnen das Heu verfüttert. Diesen Schritt werde ich später ebenfalls noch dokumentieren.

Realisiert habe ich die Fotoreportage mit der Leica SL2 und der Leica Q2. Gerade wenn man schnell arbeiten muss, sind diese beiden Kameras mit ihrem durchdachten Bedienkonzept und den hervorragenden SL-Zoomobjektiven meine erste Wahl. Die Drohnenbilder habe ich mit der DJI Mavic Pro3 aufgenommen.


 
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POWER OF THE ELEMENTS: neue Bilder aus Frankfurt

Eine Symbiose der Extraklasse: Die Büroräumlichkeiten im Omnitower Frankfurt mit unseren Bildern aus der THE POWER OF THE ELEMENTS-Serie

 

Am 7. Februar sind Ursula und ich mit dem VW-Bus eines Freundes nach Frankfurt getuckert. Im Laderaum 31 Bilder aus unserem Fineartprojekt THE POWER OF THE ELEMENTS. Über die Planungsphase und auch über die Auslieferung der Bilder haben wir bereits im Blog berichtet. Unterdessen sind die Büroräumlichkeiten fertig eingerichtet, und ich hatte die grosse Ehre, quasi Bilder von den Bildern zu realisieren …

Wenn man die Fläche im Omniturm betritt, ist man zuerst einmal überwältigt, wie stimmig das Konzept der Architektin Sabina Blaeser und der Innenarchitektin Nazanin Malek wirkt. Es ist eine Art Mischung zwischen Arbeitsplatz und Zuhause. Gemütliche Lounges wechseln sich mit Büros ab.

Faszinierend auch, mit wie viel Feingefühl Nazanin Malek die Bilder ausgewählt hat. Alles wirkt in sich harmonisch. Für mich gibt es fünf Themen, die ich besonders highlighten möchte:


Bild in der Teamarea

Alle waren sich einig: Dieses Bild ist wie gemacht für diesen Platz. Es nimmt die Farben des Raums so perfekt auf, dass man meinen könnte, das Bild sei anhand des Raums geplant worden. Oder umgekehrt. Tatsache ist aber, dass das Foto im Jahr 2020 an einem eisigen Wintertag in Island entstanden ist, als ich vom berühmten Flugzeugwrack zurück zum Parkplatz gelaufen bin. Bei pfeifendem Wind habe ich den Monolithen mit der Lichtstimmung, die vom warmen Orange bis ins kühle Blau spielte, aufgenommen.


Bild in einer der Lounges

Für diese blau gestrichene Wand hat Nazanin eines meiner Lieblingsmotive ausgewählt. Die Gischt vom Dettifoss überzieht die Basaltwand. Das Ganze sieht eher wie ein abstraktes Gemälde denn wie ein Foto aus. Interessantes Detail am Rand: Links neben mir standen Dutzende von Touristen, die den Wasserfall fotografierten. Doch keiner schien die fast mystisch wirkende Steinwand mit der Gischt zu bemerken …


Das «Rostbild»

Während unserer Islandreise im Jahr 2014 sind einige sogeannte «Photoriginals» entstanden - Bilder, die es nur einmal gibt. Erreicht haben wir das, indem wir zehn Stahlplatten mit 125 x 125 cm mit nach Island genommen haben und sie vor Ort korrodieren liessen, indem wir sie dem Salzwasser, Wind und Wetter ausgesetzt haben. Danach haben wir Bilder aus Island auf diese Stahlplatten montiert – mit einem Abstand von einigen Zentimetern, so dass es aussieht, als würden die Fotos auf der Stahlplatte schweben. Eines dieser Photoriginals ziert nun eine Sitzecke im Omnitower.


Diptychons

Im Gegensatz zu den Büros und Lounges, in denen die Bilder in schwarzen Eichenholzrahmen mit Schattenfugen präsentiert werden, sind alle Bilder in den Gängen in Schwarzweiss und randlos in hellen Eichenholzrahmen ausgeführt. So entsteht eine neue Präsentationsebene, was meines Erachtens sehr spannend ist. Aus der Fülle der Motive in den Gängen habe ich zwei Fotos ausgesucht: Das eine zeigt ein silbernes Flussband, das auf schwarzem Lavasand ins Meer fliesst. Dieses Foto ist an Island Südküste entstanden, nahe bei Jökulsarlon. Das zweite Bild ist an der Pazifiknordostküste entstanden. Es zeigt eine Gruppe von Buckelwalen beim Bubblenetfeeding.


Büros der Mitarbeitenden

Jede/r Mitarbeitende durfte ein Bild für ihren/seinen Arbeitsplatz auswählen. Diese Bilder wurden dann nicht gehängt, sondern auf die Sideboards gestellt. Das habe ich so noch nie gesehen, aber meines Erachtens wirkt es sehr stimmig:


Viele Motive von THE POWER OF THE ELEMENTS findest Du in unserer Bildgalerie und im auf 99 Exemplare limitierten Fotoband.

 
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Film und Foto Peter Schaeublin Film und Foto Peter Schaeublin

Impressionen aus Frankfurt

Warum mich Frankfurts Wolkenkratzer zu einer Bildserie und zu philosophischen Gedanken angeregt haben, erfährst Du in diesem Blogbeitrag …

 

Das grosse Projekt mit Bildern von THE POWER OF THE ELEMENTS hat mich noch einmal nach Frankfurt gebracht. Ich habe den Auftrag erhalten, die mit meinen Bildern gestaltete Bürofläche zu fotografieren. Diese Bilder sind in Arbeit, und ich werde später eine Auswahl auf dem Blog präsentieren. In den Pausen bin ich im Hochhausviertel von Frankfurt mit der Kamera auf die Pirsch gegangen und habe spannende Blickwinkel der imposanten Wolkenkratzer gesucht. Daraus ist eine kleine Serie von extrem bearbeiteten Fotos in Schwarzweiss entstanden.

Ich habe die Wolkenkratzer mit gemischten Gefühlen betrachtet. Sie sind für mich Symbol dessen, dass der menschliche Geist immer höher strebt und so viel Gutes entstehen kann. Doch was, wenn sich dieser Spirit von jeglicher Verantwortung löst und wie in der Sage vom Ikarus ungebremst und ohne jegliche moralische Verpflichtung höher und höher schwingt? Kommt dann irgendwann auch der Absturz? Doch vielleicht sind das alles viel zu philosophische Gedanken, und man sollte sich einfach an diesem Spektakel von Linien, Formen und Oberflächenstrukturen erfreuen:


Fotografiert habe ich die Bilder mit der Leica Q2 und der Leica S3.


 
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